Eine Idee von Arbeit
Von der Welt der Eisenbahn habe ich nicht mehr die Arbeiter, wohl aber die Farbe: meine Fassade ist im typischen Rot der SBB-Bahnhöfe gestrichen. Das Übrige hat sich verwandelt. Die Terrassen in Hanglage sind zu intimen Begegnungsorten im Freien und im Grünen geworden — Gärten zum Meditieren und Kraft tanken. Die Keller mit ihren Gewölben sind erhalten geblieben und in eine Arche des Geschmacks verwandelt worden: Flaschen und regionale Produkte werden dort aufbewahrt, und konviviale Zusammenkünfte können stattfinden.
Die Obergeschosse sind zu Büros und Co-Working-Bereichen sowie zu eleganten, funktionalen Besprechungsräumen geworden, ausgestattet mit Designmöbeln. Ich wurde weiterentwickelt, um eine neue Konzeption des Arbeitsplatzes zu bieten, die auf einer besseren Lebensqualität gründet.
Heute bin ich von Fachleuten und Unternehmen bevölkert, die eine gemeinsame Vision nachhaltiger Entwicklung teilen — das Bewusstsein, dass der Erfolg eines Unternehmens und eines Territoriums nur dann Bestand hat, wenn er auf der Suche nach Gleichgewicht, Harmonie und Schönheit beruht, auf der Fähigkeit, eine Zukunftsvision zu entwickeln. Und jetzt habe auch ich meine. Eine Vision, die Erinnerung und Innovation verbindet. Denn innovieren heisst, ein Erbe von Werten in die Zukunft zu tragen, Erfahrungen neu zu aktivieren. Deshalb haben sie mich Casa Emma genannt, nach Emma Pellegrinelli Cardinali, der Grossmutter mütterlicherseits von Christian. Darauf bin ich sehr stolz.